Kommen Sie problemlos durch die Feiertage!

Bild von NickyPe auf Pixabay

Wir wissen es alle – in der Weihnachtszeit kann man sich kaum wehren, überall lauert die Versuchung in Form von Spekulatius, Stollen und Marzipan. Und viele traditionelle Gerichte – man denke nur an die Weihnachtsgans oder das Käsefondue – haben es auch in sich. Nach allzu üppigen oder fettigen Mahlzeiten kann der Magen schon mal rebellieren, Darm und Gallenblase leisten Schwerstarbeit und unser Kreislauf befindet sich im Härtetest.

Bauchkrämpfe, Übelkeit, Völlegefühl oder auch Sodbrennen sind die Folge. Auch große Kreislaufprobleme können auftreten, weil das Blutvolumen sich umverteilt. Was zuvor Herz und Hirn versorgte, wird jetzt im Verdauungstrakt benötigt. Manche nehmen die Probleme sogar mit ins Bett und können vor lauter Wackersteingefühl im Bauch nicht einschlafen. Tja, und die Waage, die ächzt nach der Weihnachtszeit oft auch ganz schön.

Tipps für Feiertage ohne Reue

  • Essen Sie langsam und kauen Sie sorgfältig. Das beugt Blähungen vor.
  • Alkohol nur in Maßen – zuviel Alkohol kostet wertvolles, körpereigenes Magnesium und macht Magen und Darm träge. Unangenehmes Völlegefühl ist die Folge.
  • Sorgen Sie für ausreichende Bewegung und gehen Sie zwischen den Mahlzeiten ausgiebig spazieren. Das entspannt und wirkt dem Weihnachtsstress entgegen. Bei Stress produziert der Magen mehr Säure, worauf der Darm je nach Typ mit Trägheit oder Durchfall reagiert.
  • Gönnen Sie sich mindestens drei Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten.
  • Trinken Sie vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser.
  • Trinken Sie generell viel Tee. Warmer Tee entspannt und entkrampft die Verdauungsorgane.

Diabetiker aufgepasst! Für Diabetiker sind Weihnachtsgebäck, Glühwein und Dominosteine genauso verlockend wie für alle anderen Menschen auch. Auch sie dürfen „sündigen“ und genießen. Aber bitte nicht vergessen, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren.

Und zum Schluss ein Verdauungsschnaps? Eigentlich sind das nur noch mehr Kalorien. Man fühlt sich weniger voll, aber die Verdauung regt ein Schnaps nicht an. Anders ist es beim Kaffee zum Schluss, der macht den Magen beweglicher. Aber Vorsicht bei Magenproblemen – denn Kaffee sorgt auch für mehr Säureproduktion.

 

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